Debakel an der Förde

THW Kiel vs. MT Melsungen 37:20

Julius Kühn | MT Melsungen
Julius Kühn | MT Melsungen | Foto: Alibek Kaesler

Wenn man nichts Nettes zu sagen hat, dann sollte man besser gar nichts sagen…

So wurde es mir als Kind bei gebracht und genau das möchte ich heute tun, denn es gibt NICHTS nettes über gestern Abend zu sagen bzw. zu schreiben!

Dass man gegen den THW Kiel verliert, ist nicht verwerflich, aber dass man sich, nachdem man in Mannheim bei den Rhein-Neckar Löwen eine ähnliche erste Halbzeit erlebt hat, wieder so vorführen lässt, ist der blanke Hohn.

Vielleicht kommt diese Nichtleistung von den Ansagen, dass wir Außenseiter sind und keinen Druck haben. Sorry, liebe Verantwortliche der MT Melsungen: Eine Mannschaft, die sich selbst zu den Top 5 der Liga zählt, hat in jedem Spiel Druck und will vorallem jedes Spiel gewinnen! Diesen Eindruck haben wir aktuell nicht!

Auch alles Gerede, dass der Knoten nach dem Spiel gegen die HSG Wetzlar geplatzt sei und man nun angreift, ist nicht hilfreich, wenn man dann die zweite Halbzeit gegen Gummersbach zu Hause verliert. Gegen diese Gegner kann man durch individuell Stärke gewinnen, aber gegen die Top 5 der Tabelle braucht man spielerische Lösungen und die sehen wir momentan leider auch nicht!

„Alles Reden ist sinnlos,
wenn das Vertrauen fehlt“

Franz Kafka

Klar waren unter der Woche viele Spieler erkrankt und angeschlagen. Aus diesem Grund hätte auch niemand was gegen eine Niederlage gesagt, aber ohne Kampf, Wille und Einsatz geht das leider leider überhaupt nicht.

Übrigens hat sich nicht nur Axel Geerken für die Mannschaft geschämt, auch die mitgereisten Fans schämten für diese Leistung. Gut, dass unsere Kieler Fan Freunde trost gespendet haben und nicht noch Salz in die Wunde gestreut haben. Das Wiedersehen mit unseren Freunden war das beste des ganzen Abends.

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